Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung – wozu, weshalb, warum?
Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung - ein Prozess hin zu mentaler Stärke. Linda Leinweber Consulting

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung – wozu, weshalb, warum?

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung – der Name lädt nicht unbedingt dazu ein, dass man sich freiwillig mehr mit dem Thema beschäftigt. Warum es sich lohnt, hinter die trockene Fassade zu schauen, verrate ich dir in diesem Blogartikel.

Seit 2013 ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung Teil des Arbeitsschutzgesetzes. Neben den physikalisch-technischen Gefährdungen sollten auch die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz regelmäßig erhoben und reduziert werden. Ziel der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ist es, die psychische Gesundheit durch passende Maßnahmen gezielt zu stärken. Verzichten Unternehmen auf diese Analyse, drohen Strafen durch die Aufsichtsbehörden. In Einzelfällen haben sogar Mitarbeiter, die an einem Burnout erkrankt sind, die Geschäftsführung verklagt. Denn mit der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung hätte die psychische Erkrankung ggf. verhindert werden können. Der erste Grund die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ernst zu nehmen ist, dein Unternehmen Rechts-sicher zu führen.

Neben der Rechtspflicht gibt es allerdings noch eine inhaltliche Motivation, warum es immer eine gute Idee ist, die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung umzusetzen: Zu hohe Psychische Belastung und Stress wirken sich hemmend auf die Leistungserbringung deines Teams aus. Damit leidet die Produktivität. Auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden nimmt ab, wenn die Belastung dauerhaft zu hoch ist und die notwendigen Ressourcen und Erholungsphasen fehlen. Schlechtes Klima im Team, fehlende Unterstützung der Mitarbeitenden untereinander oder Führungsdefizite im Top Management haben einen enorm großen Einfluss auf die psychische Gesundheit deiner Angestellten. Es drohen steigende Fluktuationsraten oder Krankenausfälle. Auch das Thema der Kommunikation und Transparenz über Veränderungen wird mittels der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung erfasst. All diese Informationen liefern wertvolle Hinweise darauf, welche Maßnahmen dich und dein Unternehmen erfolgreicher und happier machen könnte. Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ist eine Chance, dein Unternehmen gesünder und effektiver zu gestalten. Mit der Hilfe deiner Mitarbeitenden.

Ich biete dir an, dich in dem gesamten Prozess der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung zu begleiten. Beginnend mit der richtigen Kommunikation im Vorfeld, damit alle Mitarbeitenden auch informiert und motiviert sind. Es folgt die Erhebung der Gefährdung: Hier können wir entweder mit einem Fragebogen arbeiten (Kurzfragebogen zur Arbeitsanalyse, KFZA) oder mit einer direkten Erhebung im Workshop. Ich werte alles für euch aus und auf Grundlage der Daten werden dann unter Einbeziehung der Mitarbeitenden passende Maßnahmen entwickelt. Alternativ bieten auch einige Berufsgenossenschaften die kostenlose Erhebung der Daten an. Auf diesen Service kannst du getrost zurückgreifen. Hier empfehle ich dir, für die Maßnahmenerarbeitung externe Hilfe in Anspruch zu nehmen. Denn nichts ist schlimmer, als dein Team nach seiner Meinung zu fragen und dann nicht mehr dazu zu kommen, die nötigen Veränderungen zu entwickeln und auch umzusetzen…

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